Jeden Tag ein Sendeprogramm zu füllen – das ist die Herausforderung für die meisten Webradios und nicht-kommerziellen Sender. Es braucht Spots für lokale Werbepartner, ein unverwechselbares Sounddesign, Moderationen zwischen den Titeln und regelmäßige Rubriken. Und das oft ohne eigenes Studio, ohne professionelle Sprecher und mit knappem Budget. Genau dieses Problem will SpeakRadio lösen – eine KI-gestützte Audio-Produktionsplattform speziell für Radiosender.
Was SpeakRadio produziert
Die Plattform deckt alle Formate ab, die den Sound eines Radios ausmachen – geliefert als sendefertiges MP3:
- Werbespots: Ankündigungen für lokale Geschäfte, Konzerte oder Flohmärkte – mit Stimme, Hintergrundmusik und fertigem Mix.
- Jingles und Sounddesign: Der Sendername und Slogans, gesprochen oder gesungen, für eine wiedererkennbare Klangidentität.
- Voice-Tracks: Moderationen zwischen zwei Titeln, im Voraus produziert für Nachtprogramme, Wochenenden oder Urlaubszeiten.
- Beiträge: Lokaler Veranstaltungskalender, Wetter, Kinotipps oder Geschichtsrubriken – tägliche Formate in wenigen Minuten erstellt.
Vom Text auf Sendung in drei Schritten
Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Man schreibt oder kopiert seinen Text (eine Anzeige, eine Pressemitteilung der Gemeinde, die Wochenübersicht) und die Plattform optimiert ihn für die gesprochene Sprache. Dann wählt man aus 155 Stimmen und 170 Stimmlagen: seriös und ruhig für Nachrichten, freundlich für die Morgenshow, verkaufsstark für Spots. Zum Schluss lädt man das MP3 herunter oder schickt es direkt an die Automationssoftware. Kein Mikrofon, keine Sprecherkabine, keine Software-Installation nötig – ein Browser genügt.

Warum das für Webradios interessant ist
Für kleine Teams ist der Nutzen vor allem praktisch. Man produziert, wenn Zeit ist – auch spät abends – ohne jemanden für die Samstagmorgen-Moderation suchen zu müssen. Keine Lücken mehr im Programm, da Voice-Tracks und Beiträge im Voraus vorbereitet werden können. Und der Sender klingt jeden Tag gleich, mit denselben Stimmen und demselben Sounddesign.
Wichtig für Sender, die von lokaler Werbung leben: Die kommerzielle Nutzung aller Produktionen ist inklusive. Spots für Werbepartner können also ohne Einschränkung gesendet werden, und die Dateien bleiben Eigentum des Senders.
Maßgeschneiderte Stimmen
Über den Katalog hinaus bietet SpeakRadio die Möglichkeit, eine echte Stimme zu klonen – etwa die eines Moderators – basierend auf wenigen Minuten Aufnahme (einmalig 50 €). Oder man erstellt eine exklusive Stimme, die in keinem Katalog existiert (einmalig 99 €). Für das Sounddesign gibt es ein Paket mit 10 gesungenen Jingles mit dem Sendernamen in 16 Stilrichtungen für 35 €, Lieferung in etwa einer Stunde.
Die Preise
Das Modell basiert auf Credits: 1 Credit entspricht 3 Sekunden Produktion. Ein 30-Sekunden-Spot verbraucht also 10 Credits, ein 2-Minuten-Beitrag 40 Credits. Die Pakete reichen von 9 € pro Monat (230 Credits, etwa 12 Minuten Produktion) bis 99 € pro Monat (3.000 Credits, etwa 2,5 Stunden). Alle Pakete bieten Zugang zu denselben Stimmen und Formaten – nur das Volumen unterscheidet sich. Der Test ist kostenlos und erfordert keine Kreditkarte.
Unser Fazit
Für Webradios, die ihren Sender professioneller klingen lassen wollen, ohne in ein Studio zu investieren, ist SpeakRadio eine einfach zu bedienende und erschwingliche Lösung. Sie ersetzt keine echte menschliche Präsenz auf Sendung, aber sie hilft, sendeschwache Zeiten zu überbrücken, Spots für lokale Partner schnell zu produzieren und dem Sender ein einheitliches Klangbild zu geben. Am besten einfach mit einem ersten Text ausprobieren: Der kostenlose Test zeigt, wie die Stimmen auf dem eigenen Sender klingen.